Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Welche Möglichkeiten bietet mir die Bauchdeckenstraffung und was muss ich über die Operation wissen?

Durch eine Bauchdeckenstraffung lässt sich störender Hautfettüberschuss im Unter- und Mittelbauch, in schweren Fällen auch als „Fetthängeschürze“ bezeichnet, operativ entfernen und sich damit die Erscheinung des Körperbildes erheblich verbessern. Das Tragen normaler Konfektion oder sportliche Aktivitäten sind oft erst nach der Operation wieder möglich. Störende langfristig behandelte Hautaffektionen in den überhängenden Hautpartien (Intertrigo) sind nach der Hautentfernung behoben.

Mit einem tiefliegenden Schnitt über der Schamhaargrenze/dem Schamhügel von Beckenkamm zu Beckenkamm wird die Haut mit dem darunterliegenden Fettgewebe in der Schicht oberhalb der Muskelhaut des Bauches (Fascie) bis zu den Rippenbögen mobilisiert und dann nach unten verlagert. Überschüssiges Hautfettgewebe wird entfernt, zusätzlich kann Fettgewebe seitlich mit Fettabsaugungen entfernt werden. Bei der Bauchstraffung (Abdominoplastik) wird der innere Bauchraum nicht eröffnet. Nur – dann in der Ausnahme – wenn zusätzlich Bauchwandbrüche (Hernien), z.B. in der Nabelregion (Nabelhernie) in gleicher Sitzung mitkorrigiert werden müssen.

Da es unterschiedliche Operationstechniken gibt, die sich nach Art sowie dem Ausmaß des Hautüberschusses richten, können unterschiedliche Narbenverläufe resultieren.

Die Narben können als:

  1. waagerechter Schnitt von Beckenkamm zu Beckenkamm,
  2. W-förmiger bogenförmiger Schnitt von Beckenkamm zu Beckenkamm,
  3. ankerförmiger Schnitt (umgekehrtes T)

verlaufen.

Narbenverlauf Bauchdeckenstraffung
Narbenverlauf Bauchdeckenstraffung

a) waagrecht
b) w-förmig
c) ankerförmig

Sind zusätzlich die geraden Bauchmuskeln erschlafft und auseinandergewichen (Rectusdiastase), wie oft nach Schwangerschaften der Fall, können diese in gleicher Operation durch eine Faszienduplikatur gestrafft werden. Diese Faszienduplikatur und Muskellogenstraffung verbessert wesentlich die Bauchvorwölbung und damit die Bauchsilhouette. Der Bauchnabel wird am Ende der Operation nach der Hautentfernung ortständig wieder eingesetzt und die Hautwundränder mit einer mehrschichtigen Naht verschlossen. Die Nähte werden über mehrere Wochen zusätzlich mit Nahtpflaster (z.B. Micropore°) geklebt. Meist wird in den ersten Wochen nach der Operation das Tragen eines Mieders (Kompressionswäsche) empfohlen.

Nach der Operation bleibt ein langer, tiefliegender Schnitt von Beckenkamm zu Beckenkamm, der in der Regel durch normale Unterwäsche oder Bikini zu kaschieren ist. Diese Narbe müssen Sie immer in Kauf nehmen!

Sie wird unmittelbar nach der Operation sehr deutlich sichtbar sein, allerdings über die Zeit verblassen und damit weniger sichtbar werden. Bei direkter Sicht ist aber jede Narbe in der Haut, auch wenn sie blass und zart verläuft, ein Leben lang sichtbar.

In Abhängigkeit von OP-Modifikationen und besonderen Raffungstechniken kann der Schnitt aber individuell kürzer gehalten werden.

Da diese Operation große Wundflächen verursacht, stellt sie  für den Organismus eine erhebliche Belastung dar. Insbesondere kann eine längerdauernde Wundwasserbildung, die über Saugdrainagen (Redons) abgeleitet werden muss, über mehrere Tage belastend sein.

Die Fascienduplikatur kann ähnlich wie bei einem Kaiserschnitt über mehrere Tage sehr schmerzhaft sein.
Bei großem Übergewicht (Adipositas) ist wegen erhöhter Komplikationsrate während und nach der Operation zunächst eine Gewichtsreduktion unumgänglich.

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