Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Welche Komplikationen können durch eine Bauchdeckenstraffung auftreten?

Kein medizinischer Eingriff, keine Operation ist prinzipiell ohne Risiko. Auch bei größter Sorgfalt können während oder nach dem Eingriff selten Komplikationen auftreten, die dann behandelt werden müssen.

Während oder nach der Operation kann es zu stärkeren Blutungen/Bluterguss kommen. Größere Blutverluste können eine Bluttransfusion notwendig machen. Dies ist allerdings statistisch sehr selten. Daher werden routinemäßig bei solchen Operationen keine Eigenblutspenden durchgeführt. Die Präparation während der Operation erfolgt mit dem Elektromesser, das gleich beim Schneiden des Gewebes die kleinen Blutgefäße verödet/koaguliert. Der Blutverlust gesamt ist daher bei regelrechtem OP-Ablauf trotz der großen Wundfläche relativ gering.

Nach der Operation kann es zu folgenden statistisch relevanten Komplikationen kommen:

  • Nachblutungen können wegen der großen Wundfläche auch noch Tage nach der Operation auftreten. Zur Blutstillung und Hämatomausräumung ist dann meist ein zweiter Eingriff mit Narkose erforderlich.
  • Schwellungen, Blutergüsse, blaue Flecken in der Haut kommen vor, meist vermehrt im Zusammenhang mit einer Liposuktion. Sie sind meist harmlos und lösen sich in Wochen nach der Operation ohne zusätzliche Behandlungen von alleine auf.
  • Taubheitsgefühle im Bereich der Bauchwand und der Leisten können sich durch Schädigung und Durchtrennung von Hautnerven einstellen. Innerhalb von einigen Monaten kommt es im Normalfall meist zur Rückkehr der Sensibilität in der Haut. In Ausnahmenfälle kann aber ein Taubheitsgefühl für immer verbleiben.
  • Schmerzen und Spannungszustände können im Operationsgebiet auftreten, insbesondere wenn eine Fazienduplikatur durchgeführt worden ist.
  • Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen können im Bereich der Wundränder in sehr unterschiedlichem Maße vorkommen. Es kann dann zur Ausbildung von Gewebenekrosen kommen, die mit breiten Narben langsam abheilen müssen. Oft sind dann Korrektureingriffe nötig, um ein optisch besseres Ergebnis zu erzielen. Wundheilungsstörungen führen in der Regel zur Verlängerung des Krankenhausaufenthalts und zu stark verlängerten Heilungsphasen.  Rauchen und übermäßige Hautspannung an den Wundrändern sind hier negative Faktoren, die unbedingt vermieden werden müssen.
  • Der Nabel kann infolge von Durchblutungsstörungen absterben (Nabelnekrose), insbesondere wenn zusätzliche Maßnahmen wie Nabelbruchoperationen oder Fascienduplikaturen die Durchblutung beeinträchtigen. An dieser Stelle kann sich dadurch eine Narbe bilden, manchmal muss mit einer Korrektur-OP ein neuer Nabel nachgebildet werden.
  • Infektionen der Wunde können zu einer Verzögerung der Wundheilung mit kosmetisch unschönem Narbenbild führen. Zudem kann es zur Ausbildung von Abszessen (Eiteransammlungen) und Nekrosen (Absterben von Gewebe) kommen.
  • Die Ausprägung und Beschaffenheit von Narben ist von Patient zu Patient anlagebedingt unterschiedlich. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloide) entstehen. Solche Narben erfordern oft Korrektureingriffe oder dermatologische Nachbehandlungen.
  • Blutgerinnsel (Thromben/Thrombosen) sind selten, können aber zum Verschluss von Blutgefäßen führen, die lebensbedrohlich werden (z. B. Lungenembolie) und auch zum Tode führen können. Übergewicht, Rauchen, die Einnahme von Hormonen und wenig Bewegung/Immobilität sind Faktoren, die die Bildung von Thrombosen begünstigen. Daher ist die sofortige Mobilisation nach solchen Operationen von entscheidender Bedeutung.
  • Die Verkleinerung des Bauchraums (wenn die Bauchmuskulatur gestrafft wurde) kann vorübergehend zu Druckgefühl mit Beeinträchtigung der Atmung führen.

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