Institut für Ästhetische Chirurgie Wiesbaden

Verhalten nach der Operation

Nach der Operation tragen Sie für einen Tag einen elastischen Kompressionsverband, der dann gegen einen gutsitzenden Sport- oder speziellen Operations-BH gewechselt wird. Weiche Silikondrainagen, die das Wundsekret ableiten, werden routinemäßig etwa 1 bis 2 Tage nach der Operation entfernt.

In der Regel ist für die meisten Patientinnen eine eintägige stationäre Behandlung nach der Operation ausreichend; mit etwa einer Woche Pause von Arbeit und Beruf sollte jedoch gerechnet werden.

Alle Hautschnitte sind mit einer kosmetischen Intracutannaht verschlossen, das Nahtmaterial löst sich in den ersten Monaten nach der Operation selbst in der Haut auf. Bei bekannter Nahtmaterialallergie wird nicht resorbierbares Nahtmaterial verwendet.
Nur kleinere Einzelstiche müssen in der Regel nach 8 - 10 Tagen entfernt werden. Zur besseren Wundheilung und Entlastung der Schnitte werden die Nähte für 3 Monate mit speziellem chirurgischen Pflaster (Steristrip oder Mikropor) abgeklebt. Duschen ist schon am ersten Tag nach der Operation möglich, Wannenbäder sind mindestens 4 Wochen lang zu unterlassen.

Ein BH sollte in den ersten 6 Wochen nach der Operation zur Entlastung der Brust und der heilenden Nähte rund um die Uhr getragen werden.

Vermeiden Sie bitte absolut in dieser Zeit der Wundheilung das Schlafen in Bauchlage! Auch sollte Druck und Stoss auf die Brüste sowie sportliche Betätigungen, die ein Wippen und Pendeln der Brust provozieren, z.B. Joggen, Aerobic oder Reiten, vermieden werden.

3 Monate nach der Operation können Sie langsam wieder zu Ihren gewohnten Aktivitäten zurückkehren. Im Solarium oder beim Sonnenbaden sollten die frischen Narben nach 3 Monaten mit Lichtschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor abgedeckt werden.

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