
Leichte Wundschmerzen und Schwellungen für wenige Tage sind normal und können durch schmerz- und abschwellende Medikamente nach der Operation gut behandelt werden. Kleinere blaue Flecken in der Haut lösen sich innerhalb der ersten 2 bis 3 Wochen nach der Operation auf.
Nachblutungen, große Blutergüsse, Infektionen und Wundheilungsstörungen der Haut, der Brustdrüse, des Fettgewebes oder der Brustwarze gehören zu den seltenen Komplikationen einer Straffungs- / Verkleinerungsoperation und können je nach Ausmaß unter Umständen weitere operative Behandlungen und Korrekturen erforderlich machen.
Alle postoperativen Komplikationen treten häufiger bei sehr großen, sehr fettreichen Brüsten auf oder bei Patientinnen, bei denen sehr viel Brustgewebe entfernt werden musste.
Nach der Operation kann das Gefühl in den Brustwarzen oder Teilen der Brusthaut vermindert oder taub sein. Bei den meisten Patientinnen normalisiert sich die Brustwarzensensibilität vollständig in wenigen Wochen bis Monaten, sie kann jedoch im Einzelfall dauerhaft gestört bleiben.
Mit einem Verlust der Stillfähigkeit muss, in Abhängigkeit von der Op-Technik und dem Ausmaß der Brustgewebeentfernung, gerechnet werden.
Ihr Arzt wird alle Anstrengungen bei der ästhetischen Operation unternehmen, ihre Narben so kurz und unscheinbar wie möglich zu machen, so dass sie selbst durch einen knappen Bikini verdeckt sind. Anfänglich rot und deutlich sichtbar, blassen die Narben meist im Verlauf der Monate zu dünnen weißen Linien ab. Im Einzelfall können Narben zu breiten, erhabenen, derben Strängen, sog. Keloiden wuchern. Zur Korrektur kann dann eine kosmetische dermatologische Nachbehandlung oder das Ausschneiden der alten Narben in einer erneuten Operation erforderlich werden. Narbenkorrekturen werden, sofern sie erforderlich sind, in der Regel in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt.