
Bei der ersten ärztlichen Vorstellung wird Ihr Operateur Ihre Brust im Stehen untersuchen und abtasten, den Höhenstand und Durchmesser der Brustwarzen messen sowie den Untersuchungsbefund photographisch dokumentieren und mit Ihnen analysieren.
Es ist wichtig alle Ihre Erwartungen und Wünsche bei der Konsultation zu besprechen; hören Sie dabei auf den Rat und die Erfahrung Ihres Operateurs über die bestehenden Möglichkeiten und Grenzen einer Brustvergrößerung.
Alle Faktoren, die Einfluss auf eine zu planende Operation haben können, wie z.B. Größe, Form und Höhenstand der Brust, Konsistenz und Dicke des Brustgewebes, Ungleichheit der Brüste, Höhenstandsdifferenz der Brustwarzen oder der Brustumschlagsfalten, Größe der Brustwarzenhöfe, Hautbeschaffenheit und vieles mehr werden analysiert und diskutiert.
Ihr Arzt sollte Ihnen das für Sie sinnvollste Operationsverfahren und eventuelle Alter-nativen sowie den Schnitt, der für die Einführung der Brustkissen benötigt wird, im Detail erklären. Er sollte Ihnen die realistischen Grenzen des operativ Möglichen aufzeigen und Sie auf mögliche Risiken und Komplikationen hinweisen. Im Beratungsgespräch haben Sie die Möglichkeit alle derzeit in Deutschland kommerziell verfügbaren Brustimplantate zu sehen und zu tasten. Sie können sich somit einen eigenen „Eindruck“ über die Vor- und Nachteile der verschiedensten Implantattypen und Implantatoberflächen verschaffen.
Sie sollten über das Narkoseverfahren, den zeitlichen Ablauf der Operation, die Dauer des stationären Aufenthaltes, die operative Nachbetreuung einschließlich Verhaltensmaßregeln sowie die entstehenden Kosten Bescheid wissen.
Zögern Sie nicht alle Fragen zu stellen, die Ihre Erwartungshaltung oder Ihre Bedenken über das vorgeschlagene Operationsverfahren betreffen.
Da zum Verständnis der Brustvergrößerung mit Brustimplantaten sehr viel an Information vermittelt wird, ist es immer sinnvoll mindestens 2 Beratungsgespräche zu führen. Im Intervall haben Sie genügend Zeit zum Eigenstudium der Ihnen ausgehändigten Broschüren und über den Inhalt und die Operationskonzepte, die im ersten Gespräch erörtert wurden, nachzudenken.
Ein „informierter Konsensus“ zwischen Arzt und Patientin ist die Grundlage für die geplante Operation und beste Voraussetzung für Ihre Zufriedenheit nach der Brustvergrößerung.