Institut für Ästhetische Chirurgie Wiesbaden

Narkose

Brustvergrößerungen, bei denen das Implantat auf den Brustmuskel gelegt wird, können auf Wunsch der Patientin in örtlicher Betäubung und einem Dämmerschlaf (Sedoanalgesie) operiert werden. Bei dem hohen Sicherheitsstandard der heutigen Anästhesieverfahren bevorzugt jedoch die Mehrzahl der Patientinnen auch diese Operation in Vollnarkose durchführen zu lassen. Brustvergrößerungen, bei denen Implantate unter die Brustmuskulatur gelegt werden, werden in der Regel in Intubations-Vollnarkose, d.h. mit Beatmung während der Operation, durchgeführt.

Für die Muskelpräparation und auch die Platzierung des Implantates in der geschaffenen Loge ist eine entspannte (relaxierte) Muskulatur erforderlich; muskelentspannende Medikamente (Relaxantien) führen jedoch auch zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Atemmuskulatur. Daher muss die Patientin in dieser Narkosetiefe zusätzlich beatmet werden.

Bei modernen Anästhesieverfahren wird die TIVA-Methode (Total IntraVenöse Anästhesie) angewandt. Bei diesem Narkoseverfahren werden Schmerz- und Narkosemedikamente über eine Infusionspumpe in eine Vene am Arm geleitet. Durch die sehr rasche Verstoffwechselung der Medikamente wird eine sehr präzise und kurzwirksame Narkosesteuerung möglich. Unmittelbar nach Beendigung der Operation sind die Patienten ansprechbar und können gehend auf das Ruhe- oder Patientenzimmer gebracht werden.

nach oben