Risiken und seltene Komplikationen einer Brustvergrößerung
Wie bei jedem ärztlichen Eingriff können auch bei ästhetischen Wahleingriffen wie der Brustvergrößerung Komplikationen auftreten. Die statistisch relevanten Risiken mit klinischer Konsequenz sind die Nachblutung mit Blutergussbildung, die Entzündung/Infektion, ein Drehen/Verschieben/Verrutschen der Implantate sowie die Implantatverhärtung, die sogenannte konstriktive Kapselfibrose. Es werden kurzfristige, mittelfristige und langfristige Komplikationen nach einer Brustvergrößerung unterschieden:
1. kurzfristig: Die statistisch häufigste kurzfristige Komplikation ist die Nachblutung und Blutergussbildung. Die Wahrscheinlichkeit wird in der Literatur um die 2 % angegeben, dies entspricht auch den eigenen Zahlen bei über 2000 Brustvergrößerungen.
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2. mittelfristig: Infektionen, d.h. eine bakterielle Entzündung in der Implantattasche oder dem Brustweichteilgewebe, treten meist mit einer Latenz von wenigen Tagen bis 4 Wochen nach der Operation auf.
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3. langfristig: Implantatverhärtung (konstriktive Kapselfibrose). Als natürliche Reaktion des Körpers auf das Implantat wird um jedes Brustkissen eine Bindegewebshaut (Kapsel) gebildet, unabhängig von der verwendeten Implantatoberfläche oder der Implantatfüllung.
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