Wann ist eine Brustvergrößerung sinnvoll?

Geeignet für eine Brustvergrößerung (Augmentationsplastik) ist die gesunde, emotional stabile Patientin, die eine realistische Einstellung dazu hat, was durch eine sachgerechte Operation, ein qualitativ hochwertiges, formstabiles und langlebiges Implantat sowie einem qualifizierten und erfahrenen Operateur erreicht werden kann.

Indikationen zur Brustvergrößerung können zum Beispiel sein:

  • Euplastische, normale Brust: regelrechte Brustanlage und eine in Relation zur Körpergröße passende Brust, der ästhetische Wunsch aber einfach „mehr Busen“ haben zu wollen

  • Mammahypoplasie: in Relation zu Körpergröße und Körpergewicht von Natur aus disproportioniert zu klein angelegte Brüste

  • Mammaaplasie: fast vollständiges Fehlen eines Drüsenkörpers mit jedoch regelrecht vorhandenen Warzenhöfen

  • Mammaasymmetrie, Anisomastie: ungleich groß angelegte Brüste mit erheblichem subjektiven Leidensdruck und Notwendigkeit zur Kaschierung mit BH-Einlagen

  • Anlagestörungen der Brust: z.B. die tuberöse/tubuläre Brustdeformität in unterschiedlichen Schweregraden, bei der typischerweise die untere Brusthälfte nicht entwickelt ist und die Brust mit einer Warzenhofvorwölbung ihr zum Teil „schlauchförmiges“ Aussehen erhält

  • Angleichende Brustvergrößerungen im Rahmen der Wiederherstellungschirurgie nach Brustkrebs

Natürlich steht der Wunsch nach mehr Attraktivität und Selbstwert- gefühl im Vordergrund einer solchen Operation. Da jedoch eine dauerhafte Brustvergrößerung in der Regel durch das Einbringen eines Silikonimplantates durchgeführt wird, müssen implantatbezogene seltene Risiken und Komplikationen ausführlich besprochen werden. Insbesondere weil es sich auch oft um einen medizinisch nicht notwendigen elektiven ästhetischen Eingriff handelt.


   






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