6. Periareolär
(außen um den ganzen Warzenhof)
Dieser Zugang wird insbesondere bei primär übergroßen oder nach Schwangerschaften überdehnten Warzenhöfen, die verkleinert werden sollen, gerne gewählt. Die Implantateinlage und konsekutiv weitere Dehnung der Haut würde zu einer nochmaligen Vergrößerung des Durchmessers der Warzenhöfe führen. Der periareoläre Zugang bietet in begrenztem Maße die Möglichkeit auch eine leichte Hängebrust zu korrigieren und die Brustwarzen nach oben an ihre gewünschte Position zu rezentralisieren. Eine längere Wundheilungszeit durch die Hautrafftechnik am Warzenhof muss in Kauf genommen werden. Durch die plissierende Rafftechnik ist die Rate an Narbennachkorrekturen im Vergleich zu allen anderen Zugängen deutlich höher. Es kann auch durch die Ringspannung auf der Naht zu einer ästhetisch nachteiligen Abflachung der Brustprojektion nach vorne kommen. Im Langzeitverlauf zeigen sich leider nicht selten wieder Überdehnungen der Brustwarze und Kaliberzunahme des Warzenhofes. Der periareoläre Zugang hat statistisch in unserer Serie die höchste Korrekturrate und wird nur noch in sehr seltenen Ausnahmen operiert.
periareolärer Zugang zur Brustvergrößerung – Schema
periareolärer Zugang zur Brustvergrößerung – Beispiel operativer Zugang rund 275 gr
periareoläre Mastopexie – Narbenbild 5 Jahre nach der Operation
Die Bilder haben keinen werbenden Vorher-Nachher-Charakter, sondern dienen ausschließlich der Darstellung von operativen Zugängen und resultierenden Schnitten!






