Postoperative Komplikationen

Bei Bindegewebsschwäche oder relativ schweren und großen Implantaten fehlt dann bei dieser Technik die muskulofasciale Stütze am unteren Implantatpol, so dass es zu unbeabsichtigtem Tiefertreten der Kissen („Implantatsliding“) und ungewollter Überdehnung des unteren Brustpoles („lower pole streching“) kommen kann.

Auch kann der abgelöste und duchtrennte Brustmuskel am unteren Brustpol beim willkürlichen Muskelanspannen zu optisch ganz unangenehmen bandförmigen Einschnürungen und Deformierungen führen, was man in der englischen Literatur als „dimpling oder „banding bezeichnet.

Dimpling/Banding nach Muskeldurchtrennung bei Dual Plane Technik Typ 1

Diese postoperativen Komplikationen und Deformitäten im Zusammenhang mit der unteren Muskeldurchtrennung, die zu Re-Operationen führen können, sind Gründe warum wir die Indikation für die Dual Plane Technik sehr kritisch stellen und eher die subpectorale Loge ohne Muskeldurchtrennung, soweit operationstechnich und anatomisch möglich, bevorzugen.

Sämtliche Bilder haben keinen werbenden Vorher-Nachher-Charakter, sondern dienen ausschließlich der Darstellung von operativen Zugängen und resultierenden Schnitten!

   






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