Institut für Ästhetische Chirurgie Wiesbaden

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Eine Bauchdeckenstraffung ist dann sinnvoll, wenn im Unterbauch ein ästhetisch und funktionell störendes Überhängen („Schürzenbildung“) von Haut und Unterhautfettgewebe vorhanden ist. Ein Eingriff kann auch sinnvoll werden, wenn aufgrund einer Schwangerschaft erhebliche Hautnarbenbildungen (Schwangerschaftsstreifen, „Striae“) mit Hautüberschuss entstanden sind. Dies kann auch im Rahmen einer ausgeprägten Fettleibigkeit auftreten und wird besonders nach Gewichtsreduzierung auffällig.

Bei der Straffung der Bauchhaut erfolgt eine meist w-förmige, horizontale Durchtrennung der Haut und des Unterhautfettgewebes oberhalb der Schamhaargrenze und von Beckenkamm zu Beckenkamm. Der Schnitt ist nach der Abheilung so tief platziert, das er auch durch einen knappen Slip kaschiert werden kann. Der kopfwärts gelegene Anteil der Bauchhaut wird von der eigentlichen Bauchdecke abgelöst , danach weit bis oben an die Rippenbögen präpariert und fußwärts gezogen. Der überschüssige Anteil der Haut und des Unterhautfettgewebes werden entfernt. Der Nabel wird in der nach unten gezogen Haut an typischer Stelle wieder neu eingenäht. Bei auseinanderweichender, erschlaffter Bauchmuskulatur mit Bruchbildung kann in gleicher Operation eine Straffung der Bauchwand durch „Fascienduplikatur“ erfolgen.